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Jenseits der Worte – Kommunikation durch Körpersprache und minimale Signale

28. May30. May

Ort: Online

körpersprache - nonverbale kommunikation und minimale Sinale

Ein Lächeln sagt mehr als tausend Worte ….
Tatsächlich tauschen wir ständig nonverbale Botschaften aus – ob wir wollen oder nicht.

Unser Körper spricht. Selbst wenn wir schweigen, reden wir durch unsere Körperhaltung, Gestik und Mimik. Ein Augenaufschlag oder Erröten sind ebenso Botschaften wie eine kleine Veränderung der Sitzhaltung oder eine Berührung. Sie verraten viel über das, was uns gerade bewegt.

Nonverbale Botschaften sind oft unbewusst und gerade deshalb so machtvoll. Harmoniert die Körpersprache nicht mit dem Inhalt unserer Worte, haben wir oftmals ein ungutes Gefühl, dass etwas nicht stimmt. Es können Nuancen sein, aber wir nehmen sie wahr.

Körpersprache ist die Kommunikation der Sinne

Unsere Augen sprechen ihre eigene Sprache: Blicke können lächeln, fragen oder zweifeln – und Blicke können „töten“.

Die Körpersprache spielt in der Kommunikation eine entscheidende Rolle – mehr als das gesprochene Wort. Im Vorstellungsgespräch genauso, wie bei Teammeetings oder in unseren Beziehungen im Alltag.

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass 95 Prozent des ersten Eindrucks von einem Menschen von Aussehen, Kleidung, Haltung, Gestik und Mimik, Sprechgeschwindigkeit, Stimmlage, Betonung und Dialekt bestimmt werden – und nur fünf Prozent davon, was wir mit Worten sagen.
Auf diese Weise klären wir in weniger als fünf Sekunden, ob wir uns sympathisch sind und uns vertrauen können.

Körpersprache hat etwas Geheimnisvolles. Wohl deswegen liest man in vielen Zeitschriften immer wieder darüber. Doch unter den beschriebenen Deutungsmöglichkeiten sind oft Halbwahrheiten und Fehlinterpretationen können die Folge sein. Mit einer vorschnellen Interpretation und Deutung nonverbaler Signale beim Gesprächspartner kann es schnell zu Missverständnissen kommen.

Statt Gestik, Mimik und Körperhaltung in ein ABC-Schema von Interpretationen einzuordnen, folgen wir in der Prozessabriet den non-verbalen Signalen und tauchen in die Erfahrung dieser oftmals unbewussten minimalen Signale ein. Denn in unserer Körpersprache drückt sich eine Erfahrungswelt aus, zu der wir bisher keinen bewussten Zugang haben.

Ich sehe das, was du nicht sagst

körpersprache, non-verbale kommunikation

Die Erforschung der Körpersprache, als Ausdruck unserer Ganzheit, kann uns helfen, uns und andere besser zu verstehen. Statt den „Geheimcode“ zu analysieren und zu interpretieren, lernen Sie die Erfahrung hinter diesen Signalen zu erkennen und Ihr Gegenüber jenseits der Worte zu unterstützen.

Eine verfeinerte Form der Wahrnehmung ist vor allem dannn von Bedeutung, wenn die „normalen Kommunikationskanäle“ nicht zur Verfügung stehen. In der Begleitung von Menschen z. B. nach einem Schlaganfall, bei fortgeschrittener Demenz, im Koma oder im Sterbeprozess ist es hilfreich, neue Formen der Kommunikation zu entdecken und unsere Wahrnehmung von non-verbalem Feedback zu vertiefen.

Aber auch im Coaching, in der Beratung und in allen anderen Kontexten, in denen wir mit Menschen (zusammen-)arbeiten, ist die geschulte Wahrnehmung von Körpersprache und minimalen Signalen von besonderer Bedeutsamkeit. Sie kann uns helfen Feedback besser zu verstehen, Inkongruenzen aufzudecken und damit bedeutsame Informationen im “Ungesagten” zu offenbaren.

Inhalte der Online Fortbildung

+   Non-verbale Kommunikation: Das Sprachrohr sekundärer (unbewusster) Prozesse
+   Verstehen und verstanden werden ist mehr als der Inhalt
+   Minimale Signale: Kleinste Bewegungen und Gesten wahrnehmen und mit ihnen interagieren
+   Achtsamkeit: Wahrnehmen von Feedback auf das, was Sie tun
+   Parallele Welten: Alltagsbewusstsein und veränderte Bewusstseinszustände, objektive und subjektive Realitäten
+   Reflexion eigener Haltungen und Ressourcen

Methoden

Wir arbeiten im Wechsel von praxisnahen Kurzvorträgen, Gruppendiskussion, Fallbeispielen, Live-Demonstrationen und Partnerübungen.

Innerhalb praktischer Übungen lernen Sie mit allen Sinnen zu kommunizieren und Ihre Kommunikations- und Beziehungskompetenzen über das Alltägliche hinaus zu erweitern.

Für wen?

Alle Interessierte, die mit Menschen (zusammen-)arbeiten und mit neuen Kommunikationsformen in ihrem Arbeitsbereich oder auch in ihrem persönlichen Umfeld experimentieren möchten.

Diese Online Fortbildung bildet gleichzeitig die Grundlage für die Weiterbildung in prozessorientierter Komaarbeit. Sie ist speziell entwickelt für professionelle Helfer in medizinischen und psychosozialen Berufsfeldern, für Klinikseelsorger*innen und Ärzt*innen und alle, die in Hospizen, Wachkoma- und Koma-Stationen, Seniorenheimen und Palliative Care tätig sind. Mehr Infos hier.

Kursleitung: Peter Ammann und Michal Wertheimer

Kosten: 410 € 320 €

Bei Buchung und Überweisung der Gebühren des Online Seminars zusammen mit Fortbildung in prozessorientierter Komaarbeit:
1190 € statt 1315 €
Bitte informieren Sie sich hier über die Intensivfortbildung in prozessorientierter Komaarbeit.

Termin: 28.-30.05.2021 online
Zeiten: Freitag 17:30-19:00, Samstag und Sonntag 10:00-18:00 Uhr

Sie möchten gerne an der Veranstaltung teilnehmen? Oder haben weitere Fragen?

Organizer

Institut für Prozessarbeit Deutschland
Phone:
+49 (0)228 – 24067421

Venue

Online
Institut für Prozessarbeit Deutschland
Online,
+ Google Map
Phone:
+49 (0) 228 240 674 21