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Relationship Dreaming – Zwischen Sehnsucht und Anpassung

7. December, 18:0021:00

Ort: Online

relationship dreaming

Viele von uns sehnen sich nach Beziehung und einer tiefen Verbindung zu anderen Menschen. Diese Sehnsüchte, Hoffnungen und Träume können so stark sein, dass sie unser Bewusstsein vernebeln und unsere Wahrnehmungen filtern. Wir passen unser Verhalten dem vermeintlich richtigen Partner und dessen Erwartungen an und finden uns schließlich in einer Situation wieder, in der unsere Sehnsüchte und Bedürfnisse nicht erfüllt werden.

Neurowissenschaftliche Erkenntnisse bestätigen, dass Verliebtsein sogenannte Glückshormone im Gehirn aktiviert, die uns in ein Hochgefühl versetzen – Wir haben Schmetterlinge im Bauch. Gleichzeitig ist unsere Fähigkeit zur rationalen Entscheidungsfindung eingeschränkt – Wir sind blind vor Liebe oder schauen durch eine rosarote Brille.

Wenn wir zulassen, dass dieses Hochgefühl uns in die Irre führt, dann heißt es schnell: Wir sind Co-abhängig oder beziehungssüchtig.
Die herkömmliche/konventionelle Psychologie bezeichnet eine Person als co-abhängig, wenn wir uns übermäßig mit den Gefühlen, Gedanken und Taten des Anderen beschäftigen, wenn wir, ohne den anderen nicht leben können, auch wenn die Situation unaushaltbar und verletzend ist. Oder wir werden von der Vorstellung geleitet: Wenn ich so werde, wie mein Partner mich gerne hätte, wird alles gut.  – Und auch: Alles wird gut, wenn sich mein Partner mehr nach meinen Wünschen verhält.

Die Diagnose Co-Abhängig ignoriert nicht nur den natürlichen neurobiologischen Prozess. Sie macht zudem eine bestimmte ideologische Wertvorstellung deutlich, die unbewusst in unserer westlich-europäischen Kultur verankert ist: Der Anspruch, dass wir uns als voneinander getrennte Individuen wahrnehmen und in der Lage sind, uns klar voneinander abzugrenzen.

Prozessarbeit eröffnet eine neue, nicht-wertende Sichtweise auf das Thema Co-Abhängigkeit und zeigt uns Wege auf, mit unseren tiefsten Wünschen, Träumen und Enttäuschungen umzugehen.

Let’s make the world better by making our relationships better! Jan Dworkin

Inhalte des Online Seminars

+   Grundlegende Gedanken und neueste Erkenntnisse zum Thema Co-Abhängigkeit aus prozessorientierter Sicht

+   Co-Abhängigkeit als Transformationsprozess

+   Das Konzept von „high und low dream“ in Beziehungen

+   Wie hängen sogenannte Muster der Co-Abhängigkeit mit unseren tiefsten Wünschen und Träumen und unseren größten Enttäuschungen zusammen?

+   Wie können wir eine bewusstere Beziehung zu uns selbst, unseren Mitmenschen und Partner*innen und der Welt um uns herum finden?

Für wen?

Für alle Interessierte, die Ihre Beziehungsmuster mit anderen Menschen besser kennenlernen und verändern möchten – unabhängig davon, ob Sie gerade Single oder in einer Paarbeziehung sind; unabhängig davon, ob Sie in Beziehungen leiden, kämpfen oder zufrieden sind.

Diese online Fortbildung empfehlen wir auch allen Student*innen im Basis- oder Diplom-Lehrgang, die Ihre Kenntnisse in der Arbeit mit Beziehungen, vertiefen wollen.

Leitung: Jan Dworkin, PhD in klinischer Psychologie, internationale Dozentin für Prozessarbeit und Autorin von “Make Love Better

Kosten: 80 €1
Nach Anmeldung und Zahlung der Kursgebühr erhalten Sie einen Zoom-Link zur Teilnahme. Infos zu Zoom erhalten Sie hier.

Für unsere Veranstaltungen bieten wir eine begrenzte Anzahl von Plätzen mit reduzierter Gebühr nach Absprache an. Sie können den ermäßigten Preis beantragen, wenn sie einer sozial-ökonomisch benachteiligten Gruppe angehören. Bitte sprechen sie uns an.

Zeiten: Montag, 7. Dezember von 18-21 Uhr (UTC+1)

Kurssprache: Englisch mit deutscher Übersetzung

Sie möchten gerne an dieser Veranstaltung teilnehmen?

Venue

Online
Online, 53115 Deutschland
Phone:
+49 (0) 202 42969700

Organizer

Institut für Prozessarbeit Deutschland
Phone:
+49 (0)228 – 24067421