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Trauma und Trigger im Kontext von Beratung und Coaching

30. September2. October

Ort: Wuppertal

Trauma und Trigger Prozessorientierte Traumaarbeit, Angst und Depression

Die Fortbildung gibt einen Einblick in die neuesten Erkenntnisse der Prozessarbeit und in die neurobiologischen Grundlagen von Trauma-Reaktionen und Triggern.

Trauma-Reaktionen, Dissoziation und Trigger

Im Rahmen von Beratung und Coaching und in unserem Alltag können wir unerwartet Menschen begegnen, die unter traumatischen Erfahrungen leiden. Ohne Vorwarnung geraten sie plötzlich in einen sogenannten veränderten Zustand. Sie erscheinen abwesend, sind nicht ansprechbar, reagieren feindselig oder laufen plötzlich davon …

Möglicherweise kennen Sie das auch von sich selbst? In bestimmten Momenten ist es sehr schwierig, in Kontakt zu bleiben oder konzentriert einer Aufgabe zu folgen. Wir befinden uns plötzlich an einem unangenehmen Ort, versuchen auszuweichen, werden wütend, fühlen uns ohnmächtig und handlungsunfähig und können nicht situationsangemessen reagieren.

Solche Momente deuten nicht selten darauf hin, dass schwierige oder traumatische Erfahrungen getriggert sind. Wir verlieren den Kontakt zu unserem „erwachsenen Selbst“ und unsere traumatisierten Anteile übernehmen die Führung – wir kämpfen (wieder einmal) ums Überleben.

Statt in solchen Notfall-Situationen zu beruhigen, zu verharmlosen oder zu trösten, braucht es eine Atmosphäre von Verständnis und Offenheit, damit sich unser Gegenüber ernst genommen fühlt.

Im beruflichen Alltag, außerhalb einer Psychotherapie, sind diese Themen oftmals tabu. In der Fortbildung erhalten Sie einen Einblick in die tieferen Hintergründe von Trauma und seinen Folgen. Sie erlernen hilfreiche Techniken aus der Prozessarbeit nach Arnold Mindell und über die neuesten Erkenntnisse aus der neurobiologischen Traumaforschung, um Symptome zu erkennen und Ihr Gegenüber zu unterstützen.

Hierbei ist die Auseinandersetzung mit eigenen Erfahrungen und Reaktionen ein wesentlicher Bestandteil der Fortbildung.

Selbst-Mitgefühl, Achtsamkeit und Meta-Fähigkeiten im Umgang mit Triggern

Für die bewusste Begegnung und Auseinandersetzung mit Triggern braucht es neben einem sicheren Übungsumfeld eine achtsame und verständnisvolle Haltung gegenüber uns selbst und dem Anderen.

Diese von Amy Mindell unter dem Begriff Meta-Fähigkeiten zusammengefassten Haltungen, ermöglichen uns, das innere Gleichgewicht zu stärken und Ressourcen zu aktivieren. Hierdurch können wir einen bewussteren Zugang zu den Auslösern (Triggern) in bestimmten Situationen finden und sind in der Lage zu agieren anstatt zu reagieren.

Prozessorientierte Traumaarbeit

Prozessarbeit nach Arnold Mindell eröffnet eine ressourcenorientierte und systemische Sicht auf Traumareaktionen ohne zu pathologisieren. Dabei betrachten wir Traumata in der prozessorientierten Psychologie auch als Prozesse, die wichtige Botschaften für unsere Persönlichkeitsentwicklung in sich tragen.

Inhalte der Trauma-Fortbildung

Wir werden einfühlsame und wirkungsvolle Methoden zur Arbeit mit Triggern und Trauma-Reaktionen vorstellen und erläutern, wie wir diese im Kontext von Beratung, Coaching, Therapie etc. anwenden können.

Sie erhalten einen Einblick, wie traumatische Ereignisse unsere Gehirnfunktionen mitbestimmen und sich auch auf unseren Körper auswirken.

Anhand von Schaubildern geben wir Ihnen einen praxisnahen Einblick in die Prozessstruktur von Traumata, die Ihnen helfen die Theorie hinter den Methoden zu verstehen.

Mit Übungen zur Achtsamkeit (mindfulness), Wahrnehmung von Signalen, Meta-Kommunikation und innerer Stabilisierung üben wir die frühzeitige Wahrnehmung von Triggern und Trauma-Reaktionen und lernen, diesen aus sicherer Perspektive zu begegnen.

Zentrale Fragen

*   Wie nehme ich wahr, dass mein Gegenüber getriggert ist? Wie nehme ich meine Trigger wahr?
*   Wie kann ich in mir bzw. meinem Gegenüber Ressourcen aktivieren?
*   Welche Haltung und Metafähigkeiten helfen mir in solchen Situationen?
*   Wie können wir in solchen Notfallsituationen mit der Erfahrung unseres Gegenübers adäquat umgehen, ohne Psychotherapeut zu sein?
*   Welche Methoden und Techniken sind hilfreich?

Die Grundlagen werden anhand von Kurzvorträgen und vielen praktischen Übungen erarbeitet.

Ziele

Sie erhalten Grundlagen in Prozessorientierter Traumatherapie und für die Arbeit mit veränderten Bewusstseinszuständen. Sie lernen Notfallsituationen zu erkennen und die Erfahrungen ihres Gegenübers anhand unterschiedlicher Methoden besser zu verstehen und im Kontext von Beratung, Coaching, Therapie o.ä. zu entfalten.

Für wen?

Eine wichtige Fortbildung für alle, die mit Menschen in unterschiedlichen Kontexten (zusammen-)arbeiten und ihr praktisches Verständnis über die Wirkung traumatischer Erfahrungen und Trigger-Situationen für sich selbst und andere erweitern möchten.

Die Fortbildung ersetzt keine taumatherapeutische oder psychotherapeutische Ausbildung. Sie richtet sich in erster Linie an Seelsorger, Berater, Coaches, sowie an pädagogische und medizinische Fachkräfte, die sich diesem Thema nähern wollen und nach Handwerkszeug suchen, um in akuten Situationen handlungsfähig zu bleiben.


Kursleitung: Kirsten Wassermann

Kosten: 450 € (umsatzsteuerbefreit) bei Buchung und Zahlung der Gebühr bis zum 19.08.2022, danach 495 €.

Preise für Firmenkunden auf Anfrage.

Für unsere Veranstaltungen bieten wir eine begrenzte Anzahl von Plätzen mit reduzierter Gebühr nach Absprache an. Sie können den ermäßigten Preis beantragen, wenn Sie einer sozial-ökonomisch benachteiligten Gruppe angehören und die Fortbildung privat buchen. Bitte sprechen Sie uns an.

Termin: 30. September – 2. Oktober 2022

Zeiten: Freitag und Samstag 10:00-18:00 und Sonntag 10:00-16:00 Uhr (24UE)

.

Sie möchten gerne an dieser Veranstaltung teilnehmen?

Organizer

Institut für Prozessarbeit Deutschland
Phone:
+49 (0)228 – 24067421

Venue

Institut für Prozessarbeit Deutschland Seminarraum Wuppertal
Friedrich-Ebert-Str. 55
Wuppertal, 42103 Deutschland
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Phone:
+49 (0) 228 240 674 21
Trauma und Trigger Prozessorientierte Traumaarbeit, Angst und Depression

Die Fortbildung gibt einen Einblick in die neuesten Erkenntnisse der Prozessarbeit und in die neurobiologischen Grundlagen von Trauma-Reaktionen und Triggern.

Trauma-Reaktionen, Dissoziation und Trigger

Im Rahmen von Beratung und Coaching und in unserem Alltag können wir unerwartet Menschen begegnen, die unter traumatischen Erfahrungen leiden. Ohne Vorwarnung geraten sie plötzlich in einen sogenannten veränderten Zustand. Sie erscheinen abwesend, sind nicht ansprechbar, reagieren feindselig oder laufen plötzlich davon …

Möglicherweise kennen Sie das auch von sich selbst? In bestimmten Momenten ist es sehr schwierig, in Kontakt zu bleiben oder konzentriert einer Aufgabe zu folgen. Wir befinden uns plötzlich an einem unangenehmen Ort, versuchen auszuweichen, werden wütend, fühlen uns ohnmächtig und handlungsunfähig und können nicht situationsangemessen reagieren.

Solche Momente deuten nicht selten darauf hin, dass schwierige oder traumatische Erfahrungen getriggert sind. Wir verlieren den Kontakt zu unserem „erwachsenen Selbst“ und unsere traumatisierten Anteile übernehmen die Führung – wir kämpfen (wieder einmal) ums Überleben.

Statt in solchen Notfall-Situationen zu beruhigen, zu verharmlosen oder zu trösten, braucht es eine Atmosphäre von Verständnis und Offenheit, damit sich unser Gegenüber ernst genommen fühlt.

Im beruflichen Alltag, außerhalb einer Psychotherapie, sind diese Themen oftmals tabu. In der Fortbildung erhalten Sie einen Einblick in die tieferen Hintergründe von Trauma und seinen Folgen. Sie erlernen hilfreiche Techniken aus der Prozessarbeit nach Arnold Mindell und über die neuesten Erkenntnisse aus der neurobiologischen Traumaforschung, um Symptome zu erkennen und Ihr Gegenüber zu unterstützen.

Hierbei ist die Auseinandersetzung mit eigenen Erfahrungen und Reaktionen ein wesentlicher Bestandteil der Fortbildung.

Selbst-Mitgefühl, Achtsamkeit und Meta-Fähigkeiten im Umgang mit Triggern

Für die bewusste Begegnung und Auseinandersetzung mit Triggern braucht es neben einem sicheren Übungsumfeld eine achtsame und verständnisvolle Haltung gegenüber uns selbst und dem Anderen.

Diese von Amy Mindell unter dem Begriff Meta-Fähigkeiten zusammengefassten Haltungen, ermöglichen uns, das innere Gleichgewicht zu stärken und Ressourcen zu aktivieren. Hierdurch können wir einen bewussteren Zugang zu den Auslösern (Triggern) in bestimmten Situationen finden und sind in der Lage zu agieren anstatt zu reagieren.

Prozessorientierte Traumaarbeit

Prozessarbeit nach Arnold Mindell eröffnet eine ressourcenorientierte und systemische Sicht auf Traumareaktionen ohne zu pathologisieren. Dabei betrachten wir Traumata in der prozessorientierten Psychologie auch als Prozesse, die wichtige Botschaften für unsere Persönlichkeitsentwicklung in sich tragen.

Inhalte der Trauma-Fortbildung

Wir werden einfühlsame und wirkungsvolle Methoden zur Arbeit mit Triggern und Trauma-Reaktionen vorstellen und erläutern, wie wir diese im Kontext von Beratung, Coaching, Therapie etc. anwenden können.

Sie erhalten einen Einblick, wie traumatische Ereignisse unsere Gehirnfunktionen mitbestimmen und sich auch auf unseren Körper auswirken.

Anhand von Schaubildern geben wir Ihnen einen praxisnahen Einblick in die Prozessstruktur von Traumata, die Ihnen helfen die Theorie hinter den Methoden zu verstehen.

Mit Übungen zur Achtsamkeit (mindfulness), Wahrnehmung von Signalen, Meta-Kommunikation und innerer Stabilisierung üben wir die frühzeitige Wahrnehmung von Triggern und Trauma-Reaktionen und lernen, diesen aus sicherer Perspektive zu begegnen.

Zentrale Fragen

*   Wie nehme ich wahr, dass mein Gegenüber getriggert ist? Wie nehme ich meine Trigger wahr?
*   Wie kann ich in mir bzw. meinem Gegenüber Ressourcen aktivieren?
*   Welche Haltung und Metafähigkeiten helfen mir in solchen Situationen?
*   Wie können wir in solchen Notfallsituationen mit der Erfahrung unseres Gegenübers adäquat umgehen, ohne Psychotherapeut zu sein?
*   Welche Methoden und Techniken sind hilfreich?

Die Grundlagen werden anhand von Kurzvorträgen und vielen praktischen Übungen erarbeitet.

Ziele

Sie erhalten Grundlagen in Prozessorientierter Traumatherapie und für die Arbeit mit veränderten Bewusstseinszuständen. Sie lernen Notfallsituationen zu erkennen und die Erfahrungen ihres Gegenübers anhand unterschiedlicher Methoden besser zu verstehen und im Kontext von Beratung, Coaching, Therapie o.ä. zu entfalten.

Für wen?

Eine wichtige Fortbildung für alle, die mit Menschen in unterschiedlichen Kontexten (zusammen-)arbeiten und ihr praktisches Verständnis über die Wirkung traumatischer Erfahrungen und Trigger-Situationen für sich selbst und andere erweitern möchten.

Die Fortbildung ersetzt keine taumatherapeutische oder psychotherapeutische Ausbildung. Sie richtet sich in erster Linie an Seelsorger, Berater, Coaches, sowie an pädagogische und medizinische Fachkräfte, die sich diesem Thema nähern wollen und nach Handwerkszeug suchen, um in akuten Situationen handlungsfähig zu bleiben.


Kursleitung: Kirsten Wassermann und Michal Wertheimer

Kosten: 450 € (umsatzsteuerbefreit) bei Buchung und Zahlung der Gebühr bis zum 9. Juli 2021, danach 495 €.

Preise für Firmenkunden auf Anfrage.

Für unsere Veranstaltungen bieten wir eine begrenzte Anzahl von Plätzen mit reduzierter Gebühr nach Absprache an. Sie können den ermäßigten Preis beantragen, wenn Sie einer sozial-ökonomisch benachteiligten Gruppe angehören und die Fortbildung privat buchen. Bitte sprechen Sie uns an.

Termin: 20. – 22. August 2021

Zeiten: Freitag 17:00-19:30, Samstag und Sonntag 10:00-18:00 Uhr (24UE)

.

Sie möchten gerne an dieser Veranstaltung teilnehmen?

Organizer

Institut für Prozessarbeit Deutschland
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+49 (0)228 – 24067421

Venue

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Trauma und Trigger Prozessorientierte Traumaarbeit, Angst und Depression

A 2-part online introduction to the latest process-oriented developments including neuro-biological basics for working with trauma-reactions and triggers

After successfully running the online seminar in June and many people showing interest, you can register now for the improved version.

Trauma Reactions, Dissociation and Triggers

In the context of counseling and coaching and in our everyday life, we may unexpectedly encounter people who suffer from traumatic experiences. Suddenly, without warning, they go into a so-called altered state. They seem absent, freeze or have violent or hostile reactions.

Maybe you know that about yourself? At certain moments it is very difficult to stay in touch with people or to focus on a task. We suddenly find ourselves in an uncomfortable place, trying to run away, getting angry, feeling powerless and unable to act, and we cannot react appropriately to the situation.

Such moments often indicate that difficult and traumatic experiences in us are triggered. We lose contact with our “adult self” and our traumatized parts take the lead – we fight (once again) for survival.

Self-compassion, Mindfulness and Meta-Skills in Dealing with Triggers

A safe environment, mindfulness and a compassionate attitude towards ourselves is needed in order to face and grapple with painful triggers. Meta-skills are feeling attitudes (see also Amy Mindell: Metaskills), which enable us to strengthen the inner balance and activate resources. Meta-skills help us to find a more conscious access to our triggers in certain situations and empower us to act instead of reacting.

Focus of the Trauma Seminar

In this online seminar we will present sensitive and effective methods for working with triggers and trauma reactions. We will show you how to use them in the context of counseling, coaching, therapy etc.

You will get an insight into how traumatic events influence our brain functions and also affect our bodies.

Using diagrams, we give you a practical insight into the process structure of trauma, which will help you to understand the theory behind the methods.

We will offer exercises to support and practice mindfulness, awareness of signals, meta-communication. Inner-stabilization strategies will help to perceive triggers and trauma reactions early on

Central Questions

How do I notice and pick up signals of someone being triggered? How do I notice my own trigger signals?

How can I activate inner resources in myself and others?

What attitude and meta-skills help me in such situations?

Target Group

This is an important training for everyone who works with people in different contexts and is interested in expanding their practical understanding of the effects of traumatic experiences.

Everybody is welcomed to explore your personal trigger situations.

For Process Work students this seminar offers a new and important approach including extended theory.

We will offer the opportunity to go deeper into these themes and skills in a seminar planned for October 29-31, 2020, which will take place in Germany. Details see here.

Facilitators: Kirsten Wassermann and Michal Wertheimer

Fee: 115 Euros (for both parts)

For people from a country with differing economy we offer a reduced rate, please contact us.

We also offer a limited number of scholarships, depending on the number of participants.

Please contact us with a brief description of your situation.

Please register at the following email: info@institut-prozessarbeit.de

Times: 3rd and 8th of September 2020, both days 18:30-20:30 pm Central European Time

Organizer

Institut für Prozessarbeit Deutschland
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Trauma und Trigger Prozessorientierte Traumaarbeit, Angst und Depression

Das 2-teilige Online Seminar gibt einen Einblick in die neuesten Erkenntnisse der Prozessarbeit und in die neurobiologischen Grundlagen von Trauma-Reaktionen und Triggern.

Nach erfolgreicher Durchführung des Online Seminars in Englisch und auf Wunsch vieler weiterer Interessierter bieten wir dieses Seminar nun auch in deutscher Sprache an.

Trauma-Reaktionen, Dissoziation und Trigger

Im Rahmen von Beratung und Coaching und in unserem Alltag können wir unerwartet Menschen begegnen, die unter traumatischen Erfahrungen leiden. Ohne Vorwarnung geraten sie plötzlich in einen sogenannten veränderten Zustand. Sie erscheinen abwesend, sind nicht ansprechbar, reagieren feindselig oder laufen plötzlich davon …

Möglicherweise kennen Sie das auch von sich selbst? In bestimmten Momenten ist es sehr schwierig, in Kontakt zu bleiben oder konzentriert einer Aufgabe zu folgen. Wir befinden uns plötzlich an einem unangenehmen Ort, versuchen wegzulaufen, werden wütend, fühlen uns ohnmächtig und handlungsunfähig und können nicht situationsangemessen reagieren.

Solche Momente deuten nicht selten darauf hin, dass schwierige und traumatische Erfahrungen getriggert sind. Wir verlieren den Kontakt zu unserem „erwachsenen Selbst“ und unsere traumatisierten Anteile übernehmen die Führung – wir kämpfen (wieder einmal) ums Überleben.

Selbst-Mitgefühl, Achtsamkeit und Meta-Fähigkeiten im Umgang mit Triggern

Für die bewusste Begegnung und Auseinandersetzung mit Triggern braucht es neben einem sicheren Übungsumfeld eine achtsame und verständnisvolle Haltung gegenüber uns selbst und dem Anderen.

Diese von Amy Mindell unter dem Begriff Meta-Fähigkeiten zusammengefassten Haltungen, ermöglichen uns, das innere Gleichgewicht zu stärken und Ressourcen zu aktivieren. Hierdurch können wir einen bewussteren Zugang zu den Auslösern (Triggern) in bestimmten Situationen finden und sind in der Lage zu agieren anstatt zu reagieren.

Inhalte des Trauma-Seminars

In diesem Online Seminar werden wir einfühlsame und wirkungsvolle Methoden zur Arbeit mit Triggern und Trauma-Reaktionen vorstellen und wie wir diese im Kontext von Beratung, Coaching, Therapie etc. anwenden können.

Sie erhalten einen Einblick, wie traumatische Ereignisse unsere Gehirnfunktionen mitbestimmen und sich auch auf unseren Körper auswirken.

Anhand von Schaubildern geben wir Ihnen einen praxisnahen Einblick in die Prozessstruktur von Traumata, die Ihnen helfen die Theorie hinter den Methoden zu verstehen.

Mit Übungen zur Achtsamkeit (mindfulness), Wahrnehmung von Signalen, Meta-Kommunikation und inneren Stabilisierung üben wir die frühzeitige Wahrnehmung von Triggern und Trauma-Reaktionen und lernen, diesen aus sicherer Perspektive zu begegnen.

In unserem 3-Tage Seminar im Oktober haben Sie die Gelegenheit das Gelernte zu vertiefen und zu erweitern. Weitere Infos finden Sie hier.

Zentrale Fragen

Wie nehme ich wahr, dass mein Gegenüber getriggert ist? Wie nehme ich meine Trigger wahr?

Wie kann ich in mir bzw. meinem Gegenüber Ressourcen aktivieren?

Welche Haltung und Metafähigkeiten helfen mir in solchen Situationen?

Zielgruppe

Eine wichtige Fortbildung für alle, die mit Menschen in unterschiedlichen Kontexten arbeiten und ihr praktisches Verständnis über die Wirkung traumatischer Erfahrungen erweitern möchten.

Alle sind herzlich eingeladen, eigene Trigger-Situationen zu erforschen.

Kursleitung: Kirsten Wassermann und Michal Wertheimer

Kosten: 115 € (umsatzsteuerbefreit)

Nach Anmeldung und Überweisung der Kursgebühr erhalten Sie einen Zoom-Link zur Teilnahme. Infos zu Zoom erhalten Sie hier.

Für unsere Veranstaltungen bieten wir eine begrenzte Anzahl von Plätzen mit reduzierter Gebühr nach Absprache an. Sie können den ermäßigten Preis beantragen, wenn Sie einer sozial-ökonomisch benachteiligten Gruppe angehören bzw. in einem Land mit veränderten sozial-ökonomischen Bedingungen leben. Bitte sprechen Sie uns persönlich an.

Zeiten: Samstag und Sonntag jeweils von 10:00-12 Uhr

Organizer

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Trauma und Trigger Prozessorientierte Traumaarbeit, Angst und Depression

Due to pandemic we had to change the date of the three-day-seminar which will take place in October 2020.
On these two days which have been scheduled instead, you get an first introduction of the topic which will be explore in greater detail in October. Have a look.

In the context of counselling and coaching as well as in our everyday life, we may unexpectedly encounter people who suffer from traumatic experiences, depression or anxiety. Suddenly, without warning, they go into a so called altered state, which means they seem absent, freeze or have violent or hostile reactions. Instead of attempting to calm or comfort them and talk the experience away in such moments, an atmosphere of understanding and openness is needed. That way people feel cared for and taken seriously.

In our professional life, outside of psychotherapy, these topics are often taboo. This training will give you an insight into the deeper background of  trauma and its impact on our lives. You will learn helpful techniques and methods to recognize symptoms and support people effectively. We will also include some neurobiologically informed ways for approaching trauma.

Exploring your personal experience and reactions around trauma, anxiety and depression will be an important part of the training.

What will you learn?

  • What are the experiences of trauma, anxiety and depression?
  • How can we perceive flashbacks, triggers and altered states of consciousness in people  support them within these experiences?
  • How can we adequately deal with the experience of people in emergency situations without being a psychotherapist?
  • How do we deal with our own traumatic experiences, fears, etc.?
  • Which methods and techniques are helpful?

Learning will be based on practical exercises, demonstrations and short lectures.

Goals

We will focus on the basics of  Process-Oriented Trauma Work and the newest neurobiological approaches as well as Processwork’s tools for working with altered states. We will learn to recognize emergency situations in ourselves and others using different methods,  so we can widen our understanding and helpfullness in the context of counseling, coaching and medical services.

Who is it for?

This is an important training for anyone who works with people in different contexts and is interested in expanding their knowledge and skills around Trauma and altered states.

The advanced training does not replace a training in trauma therapy or psychotherapy. It is primarily tailored for counselors, spiritual care givers, consultants, coaches, professionals in the health care system, teachers. Anyone who wants to approach this topic or has already been confronted with it and needs more tools and understanding is welcome!

Students of Processwork in any IAPOP accredited school are welcomed and can apply for a reduced fee.


Kursleitung: Kirsten Wassermann und Michal Wertheimer

Kosten: 90 € (umsatzsteuerbefreit)

Preise für Firmenkunden auf Anfrage.

Für unsere Veranstaltungen bieten wir eine begrenzte Anzahl von Plätzen mit reduzierter Gebühr nach Absprache an. Sie können den ermäßigten Preis beantragen, wenn Sie einer sozial-ökonomisch benachteiligten Gruppe angehören und die Fortbildung privat buchen. Bitte sprechen Sie uns an.

Termin: 11.-12.06.2020

Zeiten: Donnerstag und Freitag: 10:00-12:00 Uhr

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Sie möchten gerne an dieser Veranstaltung teilnehmen?

Organizer

Institut für Prozessarbeit Deutschland
Phone:
+49 (0)228 – 24067421

Venue

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+49 (0) 228 240 674 21